Mal hinterm Sofa, dann in der kaputten Manteltasche, ganz tief in den Saum gerutscht,...

...an seltenen Tagen auch auf dem Badewannenrand oder zwischen den zusammengeknüllten Zeitungen im Altpapier. Einmal sogar neben der Erdbeer-Marmelade im Kühlschrank. Es gibt keinen Platz bei mir in der Wohnung, an dem sich mein Schlüssel, der Schlawiner, nicht schon vor mir versteckt hätte.
Mein Schlüssel, das habe ich inzwischen begriffen, will, dass ich zu Hause bleibe. Er versteckt sich vorsätzlich, manchmal sogar an Orten, wo ihn jeder sieht, nur ich nicht.
Und ich suche und suche. Ähnlich wie der tüddelige Herr Bork am Sonntag auf unserer Bühne: „Herr Bork sucht ein Wort“ heißt es da. Mal vergisst er die Worte, mal vertauscht oder verdreht er sie in diesem Mitdenk-Theaterstück. Also, liebes Publikum, kommt vorbei, helft Herrn Bork auf die Sprünge - und vielleicht findet ihr unterwegs meinen Schlüssel!
Hier gibt's Tickets für "Herr Bork sucht ein Wort".



